Sigi Zimmerschied - Leben, Natur, Kultur, Chronik

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Sigi Zimmerschied

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Sigi Zimmerschied tritt einmal mehr an, ein weiteres großartiges Programm auf die Bühnen (Braunau 23. November im Gugg) zu zaubern. Schädlinge sind sein Thema diesmal. Ein Schädling der besonderen Art seine Hauptfigur Sigi, der seiner Natur folgend sein Heil (Nomen est omen) immer schon in einer Spur der Gewalt suchte, die Mann sich am Ende allenfalls schön saufen kann. Ein Dunst aus dunklen Stuben allerorten, aus denen der Geist des Unheils und der Gewalt aufsteigt. Da wird die eben gefangene Ratte zum Symbol der eigenen Unterdrückung durch den Vater, der sich als ebensolche eingebrannt hat in sein verqueres Wesen.
Gekonnt lässt er einmal mehr die Figuren tanzen, ganz nach belieben und wenn zeitgeistig gegen den Schluss hin auch die Besucher zu Statisten des absehbaren Amoklaufs werden, kommt Beklemmung auf nach Halle und die gewaltbereite Szene ist nun einmal da, meint der nachdenkliche Innenminister in Deutschland, während in Österreich bestenfalls neues altes Liedgut ausgegraben wird und die Regierungsbildung sich ziehen dürfte wie ein langer Strudelteig.
Anderswo sind derweil längst Klimapakete geschnürt und verhandelt worden. Du Österreich hofierst Deine Günstlinge und die Übergangsregierung hält fest an der indexierten Familienbeihilfe und bleibt weiterhin mit der Verwaltung beschäftigt im beamteten Österreich, wo man den Österreichern zum Nationalfeiertag das Kaisermanöver am Ring gestrichen hat.
Das große Besteck brauchen wir nicht. Süß schmeckt er, der Strudel des Untergangs. Aufbruchstimmung im Land, wo die zweite Instanz lange dauern kann, während der österreichische Versicherte bei der PVA weder ein Auskunftsrecht noch ein Anspruchsrecht besitzt. Haben sie nicht unlängst wieder einen Lehrling verhaftet an der Arbeitsstelle und abgeschoben? Weidmanns(un)heil!
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