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Anfang Juli ist Erntezeit

Das Jahr zieht ins Land. Stürmische Zeiten allerorten, nur hier im tiefen Keller des Jazzland herrscht friedliches, entspanntes Sein, im besten Sinne der blues society des Abends.
Es traf sich, dass just an meinem Geburtstag Christian Dozzler wie einst mit seiner blueswave einen Wellenbrecher der besonderen Art ins ach so internationale Wien rollen ließ, wo doch das Land an der bayerischen Grenze gerade wieder zur Provinz verkommen ist, die freilich in Wien und Bayern gezimmert wurde.
Da sitzt er nun, der kleine Mann, am Tisch des US-amerikanischen Arztes, daneben das Paar aus Canada, Profis im scrabble, ja auch das gibt es. Ganz aufmerksam, sichtlich hin und weg daneben noch einer aus Asien mit seiner ausgesprochen hübschen Begleitung. Und sie singen und spielen da vorne, als gäb´s nicht´s Schöneres auf der Welt. Wie hat unlängst einer im Fernseh´n gesagt, vielleicht sollten unsere Politiker öfter miteinander singen, dann würden sie nicht soviel streiten. Ach ja, Erwin Pröll und Michael Häupl mit Witz und Schmäh, der dem Nachwuchs so gänzlich fehlt, wie mir scheint. Jener eben glatt und kalt wie der edle Zwirn, den er trägt. Neue Kleider, aber doch die ollen Klamotten von anno dazumal.

Wenn´s Mariandl in der Wachau ihr Herz verliert, dann ist der Schmäh vom grantelnden Hans Moser ned weit. Und wenn Christian Dozzler Roy Bird Longhair die Ehre gibt, aber hallo, dann hört man sie wieder klingen, die bayerischen Glocken auf der CD PROFESSOR LONGHAIR live in Germany irgendwann in den 70ern, als der kleine Franzi noch der Waldelbauernbub war. (FCD97 NR770 1992 Fan Club Records) Die Welt ist zu Besuch in Österreich und wenn die Glocken aus Bayern herüberklingen nach Österreich, so denkt man neuerdings an jene aus breaking the waves und weiß wieder, warum der Wiener grantelt. Er grantelt ned, er hat den Blues! Christian Dozzler am 12. Juli 2018 wieder live im local zu Wien.

Danny Chicago spielt Dylan

Literarisch hat er mit seinem Buch "Being Bob Dylan" sozusagen eine Konzertanalyse der Bandauftritte geschrieben. Ein Besuch seiner Konzerte/Lesungen lohnt sich immer!
ISBN 978-0-692-96992-2  www.dannychicago.com

MIGRATION BLUES - KEINER KÄMPFT FÜR MEHR
Eric Bibb                      Max Prosa  
Zwei Erscheinungen, beglückend & traurig zugleich: "Der Schutzengel weint, ruft uns hinterher: Was sollte ich machen? Keiner kämpft für mehr."  Max Prosa, deutscher Sprachkünstler mit mehr als einem Anflug an Gefühl und dem, was zur Zeit zu sagen ist. Eric Bibb mit seinen Balladen, die eine Brücke schlagen zum migration blues dieser Tage. "Nein, alle sind höflich und suchen ihr Glück, vom winzigsten Kuchen will jeder sein Stück. Wir schließen es ein und bewachen es schwer, wir hoffen auf morgen, aber keiner kämpft für mehr". O Lord, prayin´ for shore, und MIGRATION BLUES is singin in sadness without words

230 € pro Mensch werden für Waffen ausgegeben auf der Welt. Merkel leistet lieber zivile Hilfe & tut gut daran. GHN 45, Glock, wie es Euch beliebt, es ist immer Platz für noch einen Fighter in Österreich, wo kein Platz ist für gleiches Kindergeld sagt ein Aufsteiger, der alle Reflexe der Zeit bedient! In Österreich ist das Unwahrscheinlichste das, was am wahrscheinlichsten passiert; Erwin Ringel. Was Danny einen Tag vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten in den USA im Tunnel zu Wien dazu anzumerken hatte, wird gleichfalls die Zeit überdauern und war schon damals für den geneigten Konzertbesucher weise Voraussicht und Anlass, den blue notes zuzusprechen. 

Das größte unterentwickelte Land der Erde ist die Psyche erfolgreicher Männer. Sam Keen, amerikanischer Autor. Das schrieb er schon in den 90ern, im Original FIRE IN THE BELLY, ON BEING A MAN, bevor 2016 wieder einmal US-Wahlkampf war! Von ihm stammt der Spruch: top dog, top man, top gun Verlinkt von mir seit langem, hier nochmal Georg Schramm und was er dazu zu sagen hatte schon 2012 Erich Fromm-Preis (ab Minute 13 zum Beispiel)

Bäume pflanzt man jetzt als Hecke!
Im Herbst 2016 pflanzten wir junge, veredelte Obstbäume in Form einer Hecke. Schüler des ersten Jahrgangs hatten Freude daran und gekostet haben die Bäume nichts, weil ich sie selbst gezogen habe. Junge Schüler pflanzten junge Bäume und werden schon bald erfahren, wie schnell die Zeit vergeht. Man könnte auch sagen, durch das gemeinsame Tun werden und wurden reale Erfahrungen geschaffen.

 

"Bezogen auf die Arbeitsintensität stehen die derzeitigen Förderungen
[für Landwirte, Anmerkung d.V.] in keinem Verhältnis"
, Uni-Professor & Wifo-Experte Dr. Schneider 1999. Gut, dass das auch einmal gesagt wurde!

Gotthard Wirleitners "Heugala" ist aktueller denn je! In der Schweiz hat es ein Institut,  Agroscope  - von wegen Pension!  Hier sind Vorbilder am Werk! Agroscope
Die 72 Seiten zum Thema Heubelüftung verwende ich auch für meine Schüler! Heubauern freuen sich auf die ruhigere Heuzeit! Kein stundenlanges Maschinengeheul, stattdessen Berge von Heu mit Heuduft im Stall! Leute, kauft Heumilch & Heumichprodukte aus der Region! Glaubt man Experten, sind großzügig dimensionierte Abkalbeboxen auf sauberem, trocken geerntetem Stroh die beste Form, gesunde Kälber im Laufstall zu bekommen!

Linktipps!
Dota, Max Prosa, Andreas Sobczyk, Johannes Girmindl, Lilly, Herby & The Mudcats,  Christian Dozzler, Eric Bibb, Joe City Garcia, Erik Trauner, Siggi Fassl, Ripoff Raskolnikov, Veronica & The Red Wine Serenaders, Dominik Plangger & Claudia Fenzl, Hannes Kasehs, Mojo Blues Band, Danny Chicago,   Ludwig Laher, Erich Leonhard, Othmar Loschy, Rae Spoon, Styx Records
Lee Evans, Axel Corti, F.J. Unverzichtbar: www.blues.at oder www.falter.at
Die Gestaltung der Internetseiten der LWS Burgkirchen gehört zu meinen beruflichen Aufgaben: www.lws-burgkirchen.at


Gewidmet/dedicated: sind diese Seiten: memory of liberation: 1944 2nd Lt. Lloyd J. Withers, P., Captain Robert E. Arnold, CP., 2nd Lt. Clyde J. Hayden, 2nd Lt. Furman M. Scheiderman, T/Sgt. Albert J. Segal, S/Sgt. Dwight E. Heatwole, PFC William B. Buchanan, S/Sgt. Robert W. Hiatt, S/Sgt. John F. Ryan, T/Sgt. James J. Verdi;
Gerhard Roth hat einmal gesagt: "Und irgendwann ist die Angst so groß, dass sie wieder anfangen, Leute zu erschlagen".

 
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